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GNOSTIKON (Deutsch)

Chateaubriand, ungeahntes Opfer des Vampirismus

Die Jugendlichen werden nicht in ihren Träumen durch ihre eigenen Trugbilder gequält, sondern durch jene der anderen (…) Verlangensobjekt geworden von einer Frau, die er wahrscheinlich sogar nicht kennt, leidet der Jugendlicher, fühlt sicht besessen, gefangen und kann manchmal versuchen, seine Tage zu beenden, um sich vom Vampir zu befreien.“ (Strindberg, Ein Blaubuch)

Die materialistische Wissenschaft sagt nichts über die psychischen Phänomene, die wir, damit den genialen Strindberg folgend, beschreiben mit dem Namen „Vampirismus“, und die jedoch, sowohl in ihren Ursachen als auch in ihren Wirkungen, eine sichere Realität sind, die die Individuen zu den Tod führen können. Wie aber von einer solchen Blindheit seitens jener, die die Phänomene dieser Natur zu untersuchen sollten, sich zu erstaunen, wenn die bemerkenswerteste Zeugenaussage eines Falls Vampirismus, durch einen der Größten der französischen Literatur, bis zu heute ignoriert geblieben ist, selbst wenn das Werk, das diese Zeugenaussage trägt, weltweit berühmt ist? Ich will über François-René de Chateaubriand und seine Erinnerungen von jenseits des Grabes sprechen.

Erinnerungen von jenseits des Grabes: Der Titel selbst dieser Autobiographie, dieser erste Kontakt des Lesers mit das Werk, mitteilt, ungeachtet der Gründe, die Chateaubriand benutzte um seinen Zeitgenossen einzureden, daß ein lebender Tote ist es, das sich ausdrückt. Das ganze Buch ist in der Atmosphäre tiefer Melancholie und Bedauerns zu Leben getaucht, die der Autor versucht als seine wahrste Wirklichkeit mitzuteilen. Geschrieben in mehreren Zeitaltern des Lebens von Chateaubriand, umfassen die Gedächtnisse in jedem ihren Teile Erwägungen zum menschlichen Los, die das Zeichen dieser unheilbaren Melancholie, dieser unheilbaren Verzweiflung tragen, die weder die Philosophie, noch die Religion, die der Autor als Herold in einer Zeit von Atheismus beschutztete, erreicht zu trösten. Chateaubriand weiß, daß er krank ist; er ignoriert was seinen Fluch brechen könnte, und geht selbst soweit, daß er seine literarischen Erfolge bedauert, die an eine Jugend ohne Bezugspunkt zu denken geben würden, daß die Verzweiflung das versicherteste Zeichen des Genies sei.

Chateaubriand aber war das Opfer eines Vampirs, von dem er sich nie befreite und der von ihm den ledenden Tote machte, den seine beängstigte und verzweifelte Durchsichtigkeit uns gab zu sehen.

Ein Nachbar des Gebiets von Combourg war gekommen einige Tage zum Schloss mit seiner schönen Frau. Ich weiß nicht, was ins Dorf stattfand; man lief zu eines der Fenster der Saal, um anzuschauen. Ich kam dahin der Erste, mit die Frau auf meinen Schritten. Ich wollte ihr die Platz laßen und drehte mich zu ihr; sie sperrte mir unfreiwillig den Weg und ich fühlte mich zwischen sie und das Fenster gepresst; ich wußte nicht mehr, was sich um mich ereignete.’’ (Erinnerungen, III 9)

So begann die Verhexung. Der physische Kontakt mit die unbekannte Frau es bewirkte, auf das innere Leben des Jugendlichen Chateaubriand „eine Frau“ eingehen zu lassen („ich zusammensetzte mir eine Frau aller Frauen, die ich gesehen hatte“). Das Bild folgte er überall und plagte ihn so heftig, daß er davon kam nach zwei Jahren Leiden, einen Selbstmordversuch zu begehen, der scheiterte. Diese Frau, die er nennt seine „Sylphide“, verließ ihn nicht mehr sogar nach Jahren, sogar nach eine Reise in die wilde Amerika, nach die französische Revolution, nach das Auswandern nach England. Und wenn er sie nach seine Ehe nicht mehr erwähnt, ist es sicher mehr auf Grund Schicklichkeitserwägungen. Man darf übrigens denken, daß der Vampir wohl nach einem Zeitpunkt ihn verlassen müsse, nachdem ihn von seiner psychischen Substanz geleert zu haben.

Trotz der ausgezeichneten Qualitäten, die er seine Frau zuschreibt, scheint nicht Chateaubriand eine besonders lebhafte Zuneigung für sie jemals gehabt zu haben. Die Tatsache, daß er ohne Kind geblieben ist, mag auch bedeutungsvoll sein. Außerdem leugne ich, daß Chateaubriand irgendeine inzestuöse Liebe für seine Schwester gehabt hat, wie manche noch behaupten, indem sie seine Schriftstücke auf die absurdeste Weise interpretieren und versetzen. Ich beobachte schließlich, daß das Kapitel, das die Ereignis mit die unbekannte Frau berichtet – und nur diese Ereignis berichtet –, heißt „Enthüllung des Geheimnisses meines Lebens“, was die Bedeutung zeigt, die Chateaubriand ihm lieh, und auch daß er daraus Schlussfolgerungen zog, die jenen ähnlich waren, die wir hier entwickelt haben. Eine flache und banale Auslegung dieses Titels, durch die man Chateaubriand sagen lassen würde, daß er auf diese Art und Weise die Vorstellung der Liebe der Frauen erworben habe, ist unzulässig, denn nirgends in die Werke von Chateaubriand die Liebe der Frauen etwas so wichtig wie das „Geheimnis seines Lebens“ erscheint, noch sogar als etwas besonders, wenn man Jugendwerke wie René ausschließt, die gerade auf die Nachbarin und den vampirischen Besitz verweisen.

Man wird nun sagen, es sei glücklich, daß er so vampirisiert wurde, denn er vielleicht andererseits die Werke nicht geschrieben hätte, die seinen Namen verewigt haben. Ich behaupte für meinen Teil, daß selten ein Schriftsteller und Denker dermaßen deutlich das Gefühl gegeben habe, so unter seinen Kapazitäten geblieben zu sein.

Chateaubriand war nicht das Opfer seiner Einbildung, sonder Opfer der der unbekannten Frau, die wahscheinlich einen trüben Geist und eine langweilige Existenz hatte, die der Kontakt mit dem jungen Menschen gänzlich entzündete, und dessen verschlimmerte Verlangen sich in ein verfluchtes, durstiges Gespenst verkörperte.

Die Persönlichkeitsveränderung durch das Swedenborgismus erklärt

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Die Persönlichkeitsveränderung-Phänomene, die einen interessanten literarischen Ausdruck in den Figuren des Dr Jekyll und Mr Hyde gefunden haben, können völlig zufriedend durch die Konzepte und die moralische Philosophie von Swedenborg erklärt werden.

Der innere Mensch ist das Geistige im Menschen, der außere Mensch das Naturell. Der innere Mensch ist das Auffangsapparat der geistigen Einflüsse, durch welches Gott die göttliche Liebe und Nächstenliebe im Menschen insuffliert (Was eigentlich die Nächstenliebe ist, siehe Swedenborg, Arcana Coelestia oder der Vertrag über die Liebe). Der außere Mensch ist das Auffangsapparat der Einflüsse der materiellen Natur, durch welches der Mensch die egoistische Selbstliebe und die Liebe der Sachen genießt, die in der Welt stehen. Im vorliegenden Stand der Menschheit ist der innere Mensch vom Geburt an, wegen der ursprünglichen Sünde, „geschlossen“, das heißt, ohne eine Bekehrung (Umsetzung) ist er nicht in der Lage, durch das Geistige beeinflußt zu werden, das aus Gott strömt.

Weil der innere Mensch der Trager (Unterlage) der Nächstenliebe ist, kann die Kirche, das heißt die Menschengemeinschaft, nicht aus Menschen zusammengesetzt werden, für die der innere Mensch für das Göttliche „geschlossen“ bleibt. Der natürliche Mensch ist der Gesellschaft feindlich, wie die bösen Geister feindselig gegenüber dem himmlischen geistigen Orden sind. Sieht sich irgendeiner von Verantwortungen und von Ehren seitens der Gemeinschaft also investiert, ist es gemäß der Nächstenliebe, von der er belebt ist*. Wegen der von ihnen hervorgebrachten Zwänge, können diese Verantwortungen nicht übernommen werden, wenn nicht eine konstante Nächstenliebe anwesend ist, also wenn der natürliche Mensch in sich untergeworfen ist. Jedoch wird der natürliche Mensch nie gänzlich in diesem Erdleben besiegt und vertritt für den geistigen Menschen eine permanente Ursache der Versuchung.

Der Versuchung nachgeben ist die Ursache der Persönlichkeitsveränderungen, denn der natürliche Mensch nimmt seine Herrschaft dann wieder auf. Die Zwänge, die mit der sozialen Position und mit der Verantwortungen zusammenhängen, scheinen ihm dann unerträglich ekelnd; die Menschen seiner Umgebung werden der Gegenstand seines Ressentiments und Haßes; sein Leben scheint ihm absurd. Es gibt kein Mittel für den Menschen, den gewalttätigen Bewegungen standzuhalten, die ihm in diesem Stand die tausend Gegensätzlichkeiten seiner üblichen Existenz hervorbringen; und der zarte und leutselige Mensch von gestern (Dr Jekyll) wird reizbar, bösartig, brutal (Mr Hyde). Von der Lage bewußt, kann er nur machtlos den Ausbruch des natürlichen Menschen gegen die Bedingungen erleben, die vom geistigen Menschen entstanden, und darauf warten, indem er die Versuchung und den Fall reuet, daß, vom Nahrungsmittel seiner egoistischen Liebe entzogen, der außere Mensch sich erneut unterwirft.

Dies war ebenfalls die Konzeption der Alten, die in den Begriffe von Reinheit und Unreinheit ausgedrückt wurde. In Unreinheitsstand ausschließt sich der Mensch vorläufig von der Gesellschaft und unterbricht seine laufenden Beziehungen. Somit in Sam. 20:26, erklärt sich Saül Davids Abwesenheit am Festessen durch Unreinheit: „Saül sagte nichts dieser Tag; denn, dachte er, ist es durch Zufall, er ist nicht rein, gewiss ist er nicht rein.

*Swedenborg besteht ebenfalls auf dem Fall der Hypokriten, die die Nächstenliebe angesichts der Ehre und der Güter vortäuschen, die sie davon in der Kirche (die Gemeinschaft) zurückziehen können.

Die Telegonie oder Infektionslehre

,,Jeder Mann, falls er Nachkommenschaft zeugen will, hüte sich, ein Weib zu heiraten, das viel herumgehurt hat. Der männliche Same wirkt auf das Weib derartig, daß das Kind, auch wenn vom ehelichen Vater stammt, doch Eigenschaften jener Männer ererbt, mit welchen das Weib vorehelich oder außerehelich verkehrt hat. (…) Der alte Rechtsbrauch, daß der Grundherr jede Jungfrau zuerst beschlafen durfte, beweist, daß die Alten wußten, daß der Mann es ist, der die Rasse emporzüchtet.‘‘ (Lanz von Liebenfels)

[,,Die Imprägnation wurde neuestens chemisch-experimentell durch Abderhalden [Emil Abderhalden, Schweizer Physiologe, Ihm wird die Entwicklung des ersten Schwangerschaftstests zugeschrieben] bestätigt. Schwängerung verändert die chemische Zusammensetzung des Blutes der Geschwängerten. Samen verschiedenen Männer wirkt verschieden!“ (”)]

Der Infektionslehre nach wird eine Frau, wenn sie beim Männer Beischlaf hat, durchgetränkt – anders gesagt, infektiert – mit dem männlichen Samen. Es bedeutet, die Kinder bekommen das Generbe von allen Männern, mit welchen die Mutter herumgehurt hat.

Charles Darwin hat Hinweise zu das Phänomen gegeben: ,,Ich habe nun nach der Autorität mehrerer ausgezeichneter Beobachter der Pflanzen, welche zu sehr verschiedenen Ordnungen gehören, gezeigt, daß der Pollen einer Spezies oder Varietät, wenn er auf eine Distinkte Form gebracht wird, gelegentlich die Modifikation der Samenhüllen und des Fruchtknotens oder der Frucht verursacht.” & “Ähnliche Fälle sind so oft vorgekommen, daß sorgfältige Züchter es vermeiden, ein geringeres Männchen zu einem ausgezeichneten Weibchen zu lassen wegen der Beeinträchtigung der späteren Nachkommen, welche sich hienach erwarten läßt.” (Darwin, Das Variieren der Tiere und Pflanzen im Zustande der Domestikation)

Auch,

,,Wie man diesen Einfluß der ersten Empfängnis erklären kann, ist unmöglich zu sagen, aber die Tatsache ist unbestritten. Der gleiche Einfluß ist beim Menschen beobachtet worden‘‘ (Amerikanischer Physiologe Austin Flint, A Textbook of Human Physiology, 1888)

,,Weiße Frauen, die einst von einem Neger ein Kind gehabt haben, gebären später oft einem weißen Manne Nachkommen, die noch unverkennbare Merkmale der Negerrasse an sich tragen. Blüten, die mit einer Pollenart bestäubt werden, ergeben oft nach vielen späteren andersartigen Bestäubugen Früchte, welche noch an die Spezies erinnern, mit deren Pollen sir ehedem affiziert wurden.‘‘ (Otto Weininger, Geschlecht und Charakter)

,,Weismann hat den ausgezeichneten Namen Telegonie, d.i. Zeugung in der Ferne, vorgeschlagen, Folcke von Gastgeschenken, Xenien gesprochen.‘‘ (derselbe)

Die Forschung der Telegonie wurde im Dritten Reich dem späteren Nobelpreis-Träger Konrad Lorenz, Beamte im NSDAP-Rassenamt, zugeordnet. Der hat das Phänomen bestätigt, nicht nur im Fall einer Empfängnis, aber auch beim Beischlaf. Ich habe die folgende Zitat in einer französischen Quelle gefunden (Voltairenet.org) . Konrad Lorenz nach, ‚,L’échange de fluides sexuels, même s’il est stérile, mêle le patrimoine génétique des partenaires.‘‘ (Übersetzung: Der Austauch geschlechtlichen Flüßigkeiten, selbst wenn er unfruchtbar bleibt, mischt das Erbenmaterial der beiden Beischlafpartner.)

*

Mit der Telegonie in Betracht versteht auch man ganz klar die Konsequenzen der Sodomie (widernatürliche Unzucht mit Tieren). Die Lust mancher Weiber ist so überwältigend, daß sie ja gerne Verkehr mit Tieren haben. Eine Tatsache, die schon in der Bibel anerkannt war: Deuteronomium 23, 18 (Ich zitiere eine französische klassische Übersetzung, denn diese hier die Bedeutung nicht verschwinden läßt, im Gegensatz zu anderen): ,,Tu n’apporteras point dans la maison de l’Eternel, ton Dieu, le salaire d’une prostituée ni le prix d’un chien, pour l’accomplissement d’un voeu quelconque; car l’un et l’autre sont en abomination à l’Eternel, ton Dieu.‘‘ (Louis Segond) Daß heißt: Du sollst nicht im Haus des Ewigen dein Gott weder den Lohn einer Prostituierte noch den Preis eines Hundes (!) für die Erfüllung eines Wunsches bringen, denn beide für den Ewigen dein Gott eine Scheußlichkeit sind.‘‘ Die Passage ist kaum auslegbar ohne die Sodomie in Betracht zu ziehen. Für dasselbe Zweck benutzen der Mann eine Prostituierte, das Weib ein Hund!

*

Tiermenschen als Kriegsmaschinen. Ich schließe die Möglichkeit nicht aus, daß der Mensch auf ein Wissen um die Telegonie in den alten Zeiten zurückgegriffen hat. Der Mensch ist ursprünglich ohne physische Kraft hinsichtlich der wilden Tiere. Die an Tieren zurückgegebenen Kulte spiegeln den Willen wider, die Kraft dieser zu erwerben: Der Chef, der einen Hornhelm trägt, mag es in Anerkennung mit der Kraft des Urs (wilder Stier der prähistorischen Zeiten) tun. Um die Kraft der wilden Tiere zu erwerben mögen bestimmte Menschengruppen auf die Telegonie zurückgegriffen haben: Sie paarten einige von ihren Frauen mit gefangengenommenen Tieren, um den Kindern die Eigenschaften dieser Tiere zu übermitteln. Die Ungeheuer, die in bestimmten Fällen produziert waren, dienten als Kriegsmaschinen. Das Goliath der Bibel, aus dem Volk der Philister, war zweifellos ein Monster dieser Art.

[Cf. Kommentar darunter für eine zeitgenössiche Bestätitung der Telegonie.]

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Untitled

Sainte Galathée patronne des jardiniers

Galathée, dans le jardin aux amorphophallus,
Caresse les touffes de fougères mâles
Ou bien les clitocybes, doucement.
Elle évite les amanites phalloïdes
Pour les amanites vaginées pressées de cucurbites,
Regarde au loin le mont aux sabots-de-Vénus,
Écrase peut-être quelques vesses-de-loup
Dans des senteurs d’anis.

Près des choux frisés où glissent des vaginulas,
Près des oxytropis velus et des bourses-à-pasteur,
Les verges d’or bombent vers les buissons ardents,
Et les buglosses, ou langues de boeuf, titillent les rhinanthes hirsutes.

Angiospermes rutales, coulemelles et lauriers-sauces,
Genêts à balais et poireaux malabares,
Gaillets mous, silènes enflés, aubépines,
Aristoloches couvrant les bégonias semperflorens,
Quel beau jardin de laiche et de bourrache !

Rien n’y manque, ni la feuille de vigne,
Ni le doronic,
Ni le gland du chêne massif,
Ni même, rappelant celle des vulvaires,
L’odeur du satyre puant (phallus impudicus) !

*

Le Satyre de Galathée

Plût au ciel que je pusse me promener avec à mon bras Galathée, car cela fait partie des plaisirs de l’amour que d’exhiber sa conquête !

Sois comme l’Argonaute en quête de la toison d’or… par allusion à Galathée.

Te rappelles-tu que Zeus s’est une fois transformé en pluie d’or ? Les dieux le peuvent. Fais en sorte que tombe sur toi la pluie d’or de Galathée.

Une nymphe comme Galathée appelait un satyre de choix ! Un satyre phénoménal, en somme. Pas de nymphe sans satyre. Je suis le satyre de Galathée !

*

Marie-Galathée : Quel culot !

Flonan le Barbare : Quelle culotte !

*

Das Baiser von Galathée

 

Baisergoldflaum!

 

Zitzensüßdelikatesse!

 

Glibberschmankerl! Kitzlerschaum!

*

Die Hexe

Heute noch leben Hexen zwischen uns. Often sind sie alte oder altende Weiber, die nie Mutter wurden. Sie haben nur ein Ziel: alles, was in ihrer Umgebung steht zu verpfuschen. Wer ein solches Weib in seiner Nachbarschaft hat, wie ich, wird das Schrecken erleben. Die Hexe besitzt Tiere, die sie jeder Nacht, wenn anständige Leute schlafen bzw. es versuchen, mit schauerlicher Stimme aus ihrem Fenster ruft. Auch hört man in der Stille der Nacht ihre Tür dämonisch auf und zu hindurch, und man sieht ihre Lichter tuend dasselbe: jeder Nacht ein Walpurgis! Das Studieren wird unmöglich: je mehr man in der Stille studieren will, desto schrecklicher wird das Sabbat. Ihre Hunde sehen wie Teufel von Jérôme Bosch aus; ihr bastardisierten Wesen eigentümliche Bellen ist monströs. Ihre Katzen haben allerlei Krankheiten. Sie ernährt Massen von Vögeln, die alles mit Dreck verschmutzen. Sie macht sich mit zigeuneraussehenden Fremden bekannt, die darin einen Grund finden, durch das Viertel herumzutreiben. Ihr rätselhafter Mann ist ja Zigeuner! Hexen leben doch zwischen uns.

*

He viajado

He visto el mundo

Me han enseñado cosas y lenguajes

Me han hablado de tantas ideas y tantos sueños

Durante años solitario en varios círculos intelectuales

Ahora que vuelvo me doy cuenta

Tales acontecimientos otro que yo los vivó

Porque por tanto tiempo fuera de mi pueblo

Con nostalgía y la pureza del amor

En el corazón como fragancia de azahar

Nunca te olvidé

 

Eres de mi tierra eres de mi pueblo

Tuvimos misma niñez con amigos lindos

Nunca olvidé los rizos castaños de tu cabello

Sobre tu cuello brillante el día del cumpleaños

Y como me miraste cierta tarde

Que estabamos andando por las calles apacibles

Luego en el tumulto sin alma de varias urbes

Nunca lo olvidé

 

Dejame decirte a la sombra de los arcos mi amor

Cerca de la fuente donde jugamos niños

Acuérdate…

Eres de mi pueblo eres de mi tierra

Esta tierra tan jocunda este pueblo tan airoso

Ya en aquel tiempo te dí sin resistencia mi alma

Y jamás jamás! he desconfiado

Ahora lo sé

Tu tampoco me olvidaste

 

Qué dulce momento

Eternidad tan breve

Hay una flor que nunca pierde sus colores

Sobre la tierra de sus origenes

Con el ruido suave de las aguas de la niñez

Que mis palabras te digan en fín lo que sabes desde siempre

Que eres mi amor desde siempre

 

He visto el mundo entero y no te he olvidado

XXV

Les gens mentent. Ils mentent sur leurs préférences, leurs habitudes, leurs motivations. Ils donnent aux personnes qui enquêtent auprès d’eux les réponses qui, leur semble-t-il, les feront paraître intelligents et distingués. En outre, les gens sont quasiment tous incapables de reconnaître les produits qu’ils consomment habituellement, avec une loyauté marquée pour telle ou telle marque, c’est-à-dire de reconnaître les produits qu’ils « préfèrent », quand on les soumet à des blind tests. C’est pourquoi les spécialistes du marketing ont dû renoncer à demander directement aux gens ce qu’ils achèteraient, et ont adopté l’analyse motivationnelle (motivational research), fondée sur les travaux de la psychologie, principalement les théories psychanalytiques de l’inconscient et les recherches behavioristes (cf. Vance Packard, 1957), parce que croire les gens sur parole conduit à des choix de production lourds de conséquences financières. Les gens mentent aussi dans les sondages d’opinion, et les sondeurs corrigent systématiquement les réponses données en ajustant les résultats en fonction des écarts systématiquement constatés par le passé. Et vous voudriez, braves sociologues, qu’ils vous disent la vérité sur leur vie sexuelle ? Tout ce qui n’est pas soumis à la sanction du marché peut exister indéfiniment en tant qu’illusion. Quand d’une connaissance exacte de la réalité dépend un intérêt privé (en l’occurrence, dans notre société, un intérêt corporatif), cette connaissance se fait jour, et, dans notre exemple, cela passe par le fait de ne plus croire les gens sur parole, de comprendre le ressort de leurs motivations par d’autres voies.

La fonction première du sexe est de faire vendre des marchandises. Il paraît que ça n’a pas toujours été le cas.

Chaque jour en France, davantage de vidéos pornos sont visionnées que de rapports sexuels consommés. C’est une évidence.

Un ouvrage majeur de l’histoire de la pensée au XXe siècle n’a pas, à ma connaissance, été traduit en français ; il s’agit de On Time, Work, and Leisure (1962) de l’Américain Sebastian De Grazia. L’une de ses observations est que, malgré les énormes gains de productivité enregistrés par les économies occidentales, les gens n’ont guère plus de loisir. Il distingue celui-ci du temps libre, qui est purement et simplement le temps restant décompté du temps de travail. Ce temps libre est en réalité en grande partie contraint. Si la semaine de travail a été réduite de trente et une heures entre 1850 et 1960, pour se fixer à cette date à trente-neuf heures, le temps de loisir à proprement parler, c’est-à-dire la partie non contrainte de ce temps dit libre, n’a que peu augmenté sur la même période, en raison de l’accroissement de la durée de trajet entre le domicile et le lieu de travail, des tâches domestiques (quand les deux conjoints travaillent, ces tâches domestiques se partagent entre les deux alors qu’auparavant celui des deux conjoints qui travaillait en était exempté), du travail secondaire (moonlighting), mais aussi de l’intensification du travail (taylorisation, spécialisation) et donc de l’augmentation du temps de récupération nécessaire. Cette dernière notion est fondamentale : une grande partie de notre temps libre est perdue pour des activités exigeant une implication personnelle active, c’est un temps qui, par nécessité physiologique, doit être consacré à la récupération, un état passif, typiquement les quelque deux heures dans la soirée qui restent en semaine à l’individu, et qui sont souvent passées devant la télévision, le seul emploi du temps libre d’une immense majorité de nos contemporains. Ce temps de récupération est d’autant plus important que le travail est intense et fragmentaire. Le temps véritablement libre, dans nos sociétés – et il n’est déjà pas si étendu qu’on le dit – n’est en grande partie rien d’autre qu’un temps de récréation. La personnalité, si elle existe, est anéantie. (Si le nombre d’années passées en retraite a été allongé, avec la durée de vie, cela n’a que peu d’incidence sur la structure du temps libre, en raison du phénomène de « détérioration mentale physiologique » lié à l’âge, qui tend à maintenir les personnes retraitées dans un état passif, récréatif de consommateurs somnambules, comme les « actifs » lors de leur nécessaire temps de récupération.) – De Grazia rappelle par ailleurs quelques données historiques plus anciennes, telles que les 115 jours fériés par an, en plus des cinquante-deux dimanches, soit 167 jours chômés annuels, dans le Moyen Âge chrétien, des jours fériés qui s’appliquaient à tous les travailleurs. Il rappelle également que les anciens Romains ne travaillaient pas, « being supported by the foreign tributes exacted by their government ». Plus près de nous, « When in the nineteenth century England led the world in trade and finance, London executives took 4-day weekends ». Les conséquences de cette différence entre les élites d’une époque à l’autre, sont manifestes, je pense, entre, d’un côté, une élite pouvant se consacrer à des activités non spécialisées, pendant son temps libre, et, de l’autre, une élite entièrement absorbée par ses fonctions spécialisées, sans loisir. – La course à la consommation, déclenchée, historiquement, par le « status panic » des classes moyennes, par cette compulsion de l’employé ou travailleur « intellectuel » à se distinguer du travailleur manuel, sans être de la classe possédante, compulsion qui le rend particulièrement sensible à l’influence de la publicité commerciale, a consacré un système de plus en plus aliénant pour l’individu. Au point que De Grazia affirme : « Opinion may be free, yet the laws conspire against a way of life. » (« Les opinions sont peut-être libres mais les lois conspirent contre un certain mode de vie. ») Ce mode de vie, c’est ce qu’il appelle le loisir. Et d’ajouter : « Are democracy and leisure compatible? The answer: No. »

Quand j’expliquais à des amis qu’une société libre peut se passer de classe politique (voir ici), l’un d’eux (qui tient à rester anonyme) me répondit la chose suivante : « Les hommes et les femmes politiques sont la preuve que des abrutis peuvent aller loin dans la vie, et notre société ne peut se passer d’un tel message d’espoir. »

Le professeur invite ses élèves ou étudiants à poser des questions. Celui qui pose une question que le professeur ne s’est jamais posée est perdu.

Selon Pierre Bourdieu, la plus haute ambition que puisse caresser un enfant d’ouvrier est de devenir enseignant. J’en infère, si c’est correct, que de nombreux enseignants sont enfants d’ouvriers, voire que le corps enseignant est en grande partie d’origine ouvrière. Selon Adorno et Frenkel-Brunswik, l’ouvrier est ordinairement élevé selon une mentalité autoritaire. Selon Inglehart (1976), les attitudes ne changent pas, ou changent peu, au cours de la vie ; ses recherches statistiques ont écarté un life-cycle effect dans la variation des valeurs et attitudes. – Conclusion : L’école fonctionne selon un mode autoritaire.

Le ventre bombé est une déformation caractéristique des femmes d’un certain âge après un ou plusieurs accouchements. Les suites d’un accouchement nécessitent normalement un repos prolongé, en position allongée, avec des bandes autour du ventre, pour remettre les entrailles en place, ce que les femmes ont aujourd’hui oublié. (On appelait cela être en couches, et la fin de cette période les relevailles). Or ce renflement du ventre rend la pénétration plus difficile, le membre masculin ne pouvant pénétrer aussi profondément. L’effet de cette déformation des femmes est encore aggravé par les bourrelets de l’homme, dus à une alimentation trop riche. De sorte que, si le membre masculin était d’une taille conforme aux parties génitales de la femme au début de la vie en couple, sa taille devient insuffisante après quelques années, à cause de ces déformations. Vous voyez le problème.

Rechtschreibreform. These last years the Germans have invented a few linguistic niceties, such as Schifffahrt, Rollladen, Stopppreis, Schwimmmeister, &c, and they are serious about it, they really mean to write like that. Once the philosopher said, « Jeder Wohlgesinnte und Einsichtige ergreife also mit mir Partei für die deutsche Sprache gegen die deutsche Dummheit. » (Schopenhauer) (« I call every good-meaning and reasonable person to take side with me for German language against German stupidity. ») As we can see, it’s now too late! Who cares about Germans and Germany anyway?

Février 2015